Ist CBD legal?

Mit der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 2018, die ihren Mitgliedsstaaten eine Neuklassifizierung der Hanfpflanze Cannabis sowie deren Inhaltsstoffe, allen voran das psychoaktive Δ9-trans-Tetrahydrocannabinol (THC) sowie das nicht-psychoaktive Cannabidiol (CBD) ans Herz legte, war der Gedanke verbunden, deren medizinisches Potenzial neu zu überdenken. Eine im November dieses Jahres angestrengte Untersuchung beider Inhaltsstoffe vonseiten der WHO kam zu dem Ergebnis, dass die Einstufung der Nutzpflanze als „gefährliche Droge“ nicht mehr gerechtfertigt ist. Damit verbunden strich die WHO 2018 Cannabisprodukte wie Blüten und Haschisch aus der Single Convention Anlage IV, der Liste mit den gefährlichsten Drogen und überführte Cannabis gleichzeitig in die Anlage I, der Liste der gering gefährlichen Drogen.

 

In diesem Zusammenhang strich die WHO alle CBD-Präparate, deren THC-Gehalt weniger als 0,2 Prozent entspricht, vollständig aus der Single Convention. Weiterhin empfahl die WHO ihren Mitgliedsländern das psychoaktive THC für die medizinische Anwendung zu legalisieren. Dies erfolgte durch eine komplette Legalisierung der Nutzpflanze und deren Gebrauch in Teilen der USA sowie im gesamten Land Kanada. In Deutschland führte die Empfehlung der WHO zu einer Teillegalisierung der Hanfpflanze Cannabis zum medizinischen Nutzen. Aber wie äußert sich die aktuelle rechtliche Lage in Deutschland bezüglich Cannabis und CBD im Detail? Ist CBD in Deutschland legal und wie viel THC darf eine Nutzpflanze enthalten?

Die neue Rechtsprechung besagt, dass Öle die mit synthetischen Stoffen oder auch Isolate verarbeitet sind aus dem Verkehr zu bringen sind.