Schlafstörungen

Dass Schlaf weitaus mehr ist, als der kleine Bruder des Todes, wird der Mensch und jedes andere Lebewesen beim sogenannten Schlafentzug gewahr. Diese Methode wird auch Schlafdeprivation genannt und findet in der Schlafforschung regen Zuspruch. Insofern benötigt nahezu jedes höhere Lebewesen Schlaf und dies nicht nur aus erholsamen Gründen. Die Bedeutung von Schlaf tritt durch Schlafstörungen wie Schlafmangel oder Jetlag, einer Schlaf-Wach-Rhythmusstörung, besonders gut zutage und sollte demzufolge nahezu jedem bekannt sein.

Dem Schlaf werden somit lebenswichtige Funktionen zuteil, die weit über das körperliche Ausruhen hinausgehen. Zwar dient der Schlaf zunächst erst einmal der Erholung, jedoch haben einige innere Prozesse nunmehr auch an Aktivität hinzugewonnen und befinden sich demzufolge überhaupt nicht im Ruhemodus. Rein physiologisch betrachtet, dient der Schlaf hauptsächlich der Blutdrucksenkung und Körperregeneration und ist zudem aus psychologischer Sicht von hohem Interesse.

Die Verarbeitung von Tageserlebnissen ist demzufolge genauso wichtig, wie die körperlichen Optimierungen im Schlaf. Gesunder und guter Schlaf sollte somit ungestört und im Dunkeln stattfinden. Des Weiteren sollte die Aktivität digitaler Geräte ausgeschaltet werden, um die negativen Einflüsse von Blaulicht auszuschalten. Laut einer OECD Studie sollte die Schlafdauer mindestens 5 bis 12 Stunden pro Tag betragen. Viele gesundheitliche Probleme moderner Industrieländer sind auf Schlafmangel sowie damit verbundene Einschlafprobleme zurückzuführen. In Deutschland allein leiden daran ca. 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es Aufklärung zu betreiben.